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„Landwirte brauchen mehr Verlässlichkeit“: Charlotte Quik zu Besuch bei den Junglandwirten Tim und Lena Klötgen in Lankern

7.3.2022

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Quik unterwegs

Ein Zeitungsartikel rief die Brüner CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik vor wenigen Tagen auf den Plan: „Wir sind hier ein junges, schlagkräftiges Team mit motivierten Leuten und werden nur geknüppelt“, sagte Tim Klötgen in dem Bericht. „Ich wollte wissen, wo ihm der Schuh drückt“, erläuterte die Politikerin ihre Motivation zum Kennenlernen – und verabredet sich mit Jung-Bauer Tim und seiner Schwester Lena. Seit 2017 betreiben beide den elterlichen Hof in Dingden-Lankern, dessen Anfänge in den 1880er Jahren liegen.

Gemeinsam mit den Hamminkelner CDU-Politikern Johannes Bauhaus, Johannes Hoffmann, Stefanie Schulten-Borin und Norbert Neß lauschte Charlotte Quik den Erläuterungen der beiden Geschwister: Nachdem sie vor einigen Jahren auch den Nachbarhof übernommen haben, werden Schweine, Rinder und Milchkühe gezüchtet. Der Betrieb steht auf mehreren Säulen. Und dennoch kämpfen die Landwirte gegen niedrige Abnahmepreise und immer höhere Händlererwartungen.

„Wir brauchen mehr Planungssicherheit“, brachte Tim Klötgen seinen zentralen Wunsch auf den Punkt. Charlotte Quik nahm den Ball auf: “Landwirte brauchen mehr Verlässlichkeit.” Sie zeigte sich beeindruckt von der hohen Qualität, der unternehmerischen Kreativität und der hohen Einsatzbereitschaft der jungen Leute, die beide noch keine 30 sind. Beide erfüllen beispielsweise mit der Haltungsstufe 3 die hohen Ansprüche an natürliche Schweinehaltung. In den Ställen dieser sogenannten Strohschweine ist viel mehr Platz als üblich. Und hinzu kommt: „Wir haben festgestellt, dass diese Schweine wesentlich vitaler und gesunder sind“, erläuterte Tim Klötgen – zudem sei das Fleisch muskulöser.

Neue Ideen für Erweiterungen haben die beiden Jung-Landwirte auch. Ein zusätzlicher Stall könnte so gebaut werden, dass Interessierte von außen Einblick nehmen können und sich ein eigenes Bild von der artgerechten Tierhaltung machen können – und das bei gleichzeitiger Einhaltung der strengen Hygieneauflagen. „Dies wäre ein guter Beitrag zur besseren Akzeptanz unserer Landwirtschaft“, sagte Charlotte Quik. Gemeinsam mit den örtlichen CDU-Kollegen will sie prüfen, wie ein solches Modellvorhaben von staatlichen Stellen unterstützt werden kann.

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