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Charlotte Quik unterstützt den heimischen Hafenverbund DeltaPort: „Mehr Güter müssen auf das Wasser!“ – Die Landtagsabgeordnete setzt sich bei Minister Pinkwart für einen noch zügigeren Netzausbau an der Rheinschiene von Emmerich bis Emmelsum ein

15.3.2022

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Aus dem Kreis

Die Straße wird die Steigerungen im Rahmen des Straßengüterverkehrs dauerhaft nicht bewältigen können. Alternativen sind zu stärken. Neben der Schiene bietet vor allem der Wasserweg, und zwar sowohl über die See als auch auf den Binnenwasserstraßen mit dem Verkehrsträger Schiff eine ideale Alternative. Im Verhältnis zu den übrigen Transportarten ist der Gütertransport über das Wasser als ausgesprochen energiesparend und umweltschonend anzusehen.

„Mehr Güter müssen auf das Wasser. Sie kommen nicht von alleine von der Straße auf die Schiffe. In erster Linie müssen die noch bestehenden Hemmnisse ausgeräumt werden, die einer Wahl des Wasserwegs gegenüber der Straße noch entgegenstehen. Hier muss Politik Unterstützung leisten“, betont die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik, die sich mit DeltaPort Geschäftsführer Andreas Stolte in einer Videokonferenz ausgetauscht hat. Aus dem Gespräch konnte sie gleich eine konkrete Bitte aufgreifen: „Die Schiffe fahren zum Teil mit modernsten Kommunikationssystemen, die reibungslose Logistikketten ermöglichen. Leider ist die Mobilfunk-Netzabdeckung von der niederländischen Grenze an nicht perfekt“, betont die Landtagsabgeordnete, die sich nun in einem Schreiben an Minister Pinkwart für einen noch zügigeren Netzausbau an der Rheinschiene von Emmerich bis Emmelsum einsetzt. „Die Landesregierung treibt sehr erfolgreich den Mobilfunkausbau voran. Mit dem Mobilfunkpakt und dessen Fortschreibung wurde der Mobilfunkausbau nachhaltig beschleunigt und die Abdeckung wesentlich verbessert. Die Landesregierung hat bereits sehr erfolgreich gearbeitet, jetzt muss es weitere Verbesserungen geben. Dafür setze ich mich ein.“

In dem Austausch wurde darüber hinaus deutlich, wie eng verzahnt die Logistikketten sind und wie wichtig dafür eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen ist: „Straßen und Brücken müssen intakt sein“, so Stolte. „Wenn Waren in den Häfen entladen werden und auf die Lkw gehen, dann müssen diese auch Chancen haben, zeitig das Ziel zu erreichen. Auch wir sind von der Sperrung der A43 oder der Brücke auf der Sauerlandlinie betroffen und müssen Abläufe entsprechend anpassen.“ Darüber hinaus betonte Andreas Stolte auch die Wichtigkeit, als Hafen expandieren zu können. Die Binnenschifffahrt gewinne stetig an Bedeutung. Für neue und große Kunden benötige man attraktive Flächenangebote im Hafenbereich, die zügig erschlossen werden müssten, so Stolte.

Charlotte Quik, die Mitglied des Wirtschaftsausschusses des Landtags ist, versprach, die weiteren Anregungen mit nach Düsseldorf zu nehmen und in ihre Arbeit einfließen zu lassen: „Der Hafenverbund DeltaPort ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region, den es zu stärken gilt!“

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