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Charlotte Quik zu Besuch bei der Tischlerei Hardacker in Hamminkeln-Brünen und beim Dachdeckerbetrieb Kutscher-Remy in Wesel-Büderich: „Ein stabiles NRW braucht ein stabiles Handwerk - auch im Kreis Wesel“

10.3.2022

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Quik unterwegs

„Ohne das Handwerk würde Nordrhein-Westfalen wortwörtlich auseinanderfallen“, betont die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik und unterstreicht so die herausragende Bedeutung, welche die CDU-Fraktion, aber auch die NRW-Koalition im Landtag sowie die Landesregierung dem Handwerk beimessen. „Für die großen Zukunftsaufgaben Energiewende und Klimaschutz sowie Digitalisierung kommt es auf ein starkes Handwerk an. Ein stabiles NRW braucht ein stabiles Handwerk – auch bei uns im Kreis Wesel.“

Um dem Handwerk deutlich ihre Wertschätzung zu zeigen, hat die CDU-Landtagsfraktion am Montag die „Woche des Handwerks“ gestartet. In diesem Zusammenhang besuchte die Landtagsabgeordnete die beiden Betriebe in Hamminkeln-Brünen und Wesel-Büderich. „Es fällt schwer, angesichts des unermesslichen Leids in der Ukraine über praktische Dinge zu diskutieren – aber es ist unsere Aufgabe als Landespolitiker und wir sind es den Menschen und Unternehmen hier in NRW schuldig“, so Charlotte Quik.

Zunächst stand am Dienstag eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Hardacker in Brünen an mit einem sich anschließenden, regen Austausch. Die Tischlerei ist ein alt eingesessener Traditionsbetrieb, der von Andreas Hardacker in der fünften Generation geführt wird. Seit 1882 steht der Meisterbetrieb für individuelle Holzgestaltung vom Dachstuhl bis zum Möbelstück. Begleitet wurde Charlotte Quik vom Hamminkelner CDU-Ratsfraktionsvorsitzenden Johannes Bauhaus, von der stv. Stadtverbandsvorsitzenden Stefanie Schulten-Borin, von Walter Ophey, Mitgliederbeauftragter der CDU-Brünen, sowie Schriftführer Frank Stenck und Beisitzer Kevin Schmidt.

Inhaber Andreas Hardacker betonte die rasante Entwicklung des Tischlerhandwerks: „Bei uns geht es nicht mehr zu wie bei Meister Eder in der Werkstatt. Modernste Technologie hat hier Einzug gehalten, zum Beispiel durch computergestützte Maschinen. Doch natürlich ist der Sachverstand des Handwerkers weiterhin erwünscht und gefordert.“

Seit 1910 wird bei der Firma Hardacker, die derzeit neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, durchgehend ausgebildet. Von der Politik wünscht sich Andreas Hardacker in unsicheren Zeiten Unterstützung besonders im Bereich der steigenden Energiekosten. Andreas Hardacker: „Wir müssen auch weiterhin wirtschaftlich arbeiten können.“

Am Donnerstag stattete die Landtagsabgeordnete dann dem Dachdeckerbetrieb Kutscher-Remy in Büderich einen Besuch ab. Begleitet wurde Charlotte Quik von Andreas Gardemann, dem Vorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Wesel. Seit über 85 Jahren ist die Kutscher-Remy GmbH in Büderich der Partner für Beda­chungen aller Art – ob Steil- oder Flach­dach, Dach­begrü­nungen oder Fas­sa­den­ver­klei­dun­gen. Der Traditionsbetrieb beschäftigt über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter vier Azubis. „Die Auftragslage ist sehr gut“, erklärt Geschäftsführer Marco Remy. „Sorgen machen uns aber die Materialverfügbarkeit und die steigenden Energiekosten.“ Zuletzt hatte die Firma alle Hände voll zu tun mit der Sturmschadenbeseitigung. Allein 500 Aufträge mussten nach den Stürmen schnellstmöglich abgearbeitet werden. Was wünschen sich die Dachdecker von der Politik? „Bürokratieabbau“, lautete die klare Antwort von Marco Remy. Nach einem Austausch ging es für Charlotte Quik dann noch auf einen Hubwagen. Die Belohnung für die kurze Fahrt in schwindelnde Höhen: ein Panoramablick über Büderich.

Charlotte Quik nahm die Anregungen beider Firmen auf: „Sowohl für das Handwerk als auch für die Menschen im Land sind die energiewirtschaftlichen Folgen der aktuellen Entwicklungen brisant. Wir müssen schnell gegensteuern, um die Auswirkungen der Energiepreiskrise auf Unternehmen, Arbeitsplätze, Haushalte und Familien abzufedern. Sich die Tankfüllung leisten zu können, ist gerade in ländlichen Regionen oft existenziell. Eine warme Wohnung darf kein Luxusgut werden. Und auch für das Handwerk müssen die Energiekosten bezahlbar bleiben. Die vorzeitige Abschaffung der EEG-Umlage ist nur ein erster richtiger Schritt, wir brauchen eine umfassende Energiepreisbremse: Eine temporäre Senkung der Mineralöl- sowie der Mehrwertsteuer auf Energie und Sprit, die Absenkung der Stromsteuer auf den europäisch zulässigen Mindestsatz, eine Erhöhung der Pendlerpauschale vom ersten Kilometer an und eine Erhöhung des Wohngelds für einkommensschwache Haushalte. Die Landesregierung ist hier sehr aktiv und kämpft jetzt auch im Bundesrat für die Absenkung der Energiekosten.“

„Die Stärkung des heimischen Handwerks war in dieser Wahlperiode eine wichtige Leitlinie unserer Wirtschaftspolitik. So haben wir bürokratische Hürden insbesondere für den Mittelstand abgebaut und neue Wachstumsimpulse gesetzt. Das Handwerk und seine Zukunft liegen uns am Herzen. Die Haushaltsmittel für die Handwerksförderung wurden seit Regierungsübernahme 2017 um zwei Drittel gesteigert. Die NRW-Koalition, wir als CDU-Landtagsfraktion sowie die Landesregierung sind verlässliche Partner für das Handwerk. Das Handwerk ist ein wichtiger Wirtschaftszweig, zukunftsträchtiger Arbeitgeber und trägt zu einem stabilen, prosperierenden Nordrhein-Westfalen auch bei und im Kreis Wesel bei. Das steht für uns heute wie morgen fest. Diese erfolgreiche Arbeit wollen wir weiterführen – gerade in unsicheren Zeiten mit steigenden Energiekosten.“

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